Reinke & Voß
Die eine Hälfte der Besucher prüft, ob man dieser Kanzlei seine Zahlen anvertrauen kann. Die andere Hälfte überlegt, ob man dort arbeiten möchte. Beides auf einer Seite, ohne dass eins das andere verwässert.

Die Aufgabe
Kanzleiseiten sehen einander ähnlich, weil sie alle dasselbe Versprechen geben: kompetent, persönlich, zuverlässig. Das glaubt niemand mehr, weil es überall steht.
Diese Seite arbeitet stattdessen mit Nachprüfbarem — Schwerpunkte statt Adjektive, Namen und Werdegänge statt Teambildern von der Bildagentur, klare Angaben dazu, welche Mandate angenommen werden und welche nicht.
Die Entscheidungen
Ein einziger Farbton, tiefes Marineblau, in drei Abstufungen. Keine zweite Akzentfarbe: Zurückhaltung ist hier das Argument.
Strenges Raster, viel Weißraum, kein einziges Bildmotiv außer Porträts. Was nach Ordnung aussieht, wirkt bei einer Kanzlei überzeugender als jede Aussage über Sorgfalt.
Der Stellenbereich hat einen eigenen Einstieg über die Navigation und einen völlig anderen Ton als der Mandantenteil — kürzere Sätze, konkrete Angaben zu Arbeitszeiten und Weiterbildung.
Was drinsteckt
- Startseite mit Schwerpunkten statt Allgemeinplätzen
- Leistungsseite mit Jahresabschluss, Lohn und Existenzgründung
- Team-Seite mit Werdegang und Zuständigkeit je Person
- Eigene Karriere-Seite, Bewerbung per E-Mail
- Mandanten-Hinweise zur Belegübergabe
- Erreichbarkeit und Vertretungsregelung transparent aufgeführt
Farben
Schriften: Oswald für Überschriften, Inter für Fließtext — beide frei nutzbar, keine Lizenzkosten.
Soll Ihre Seite so entstehen?
Im Anfrageformular geben Sie in wenigen Minuten Stil, Farbwelt und Umfang durch — danach melde ich mich mit einer Einschätzung, oft schon mit einem ersten Entwurf.